Das NLA

Damenteam

 

in Winterthur und Umgebung

 

 

PRÄVENTION

VEREINS CHARTA

Unihockey ist eine Passion, ist Leidenschaft – und dies wollen wir rote Ameisen auch ausstrahlen.

 

Als Red Ants Rychenberg Winterthur ...

  • übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung, trainieren Respekt gegenüber unserem Umfeld und den Vereins KameradInnen und pflegen die Gemeinschaft.
  • setzen uns Ziele und Visionen und verfolgen sie mit gesundem Ehrgeiz im klaren Wissen, dass einem nichts geschenkt wird.
  • fördern den Breiten- und Leistungssport sowie Karrieren als TrainerInnen, weitere FunktionärInnen und SchiedsrichterInnen.
  • stellen wir Konstanz vor kurzfristige Erfolge.
  • lernen wir Niederlagen einzustecken, Krisen zu bewältigen und freuen uns an den Erfolgen.
  • üben wir Eigeninteressen zugunsten des Teams, des Vereins und des Gemeinwohls zurückzustecken.
  • identifizieren wir uns mit unseren Sponsoren und anerkennen sie als Partner.
  • vertreten wir Winterthur als Vereinsstandort gegen aussen.


Motto: Ganz im Sinne unseres «Wappentieres»: Gemeinsam sind wir stark!


FAN FAIRPLAY CHARTA

Red Ants-Fans sind aufgerufen, bei ihrem Auftreten vor, während und nach den Spielen folgende Punkte zu beherzigen:

Wir Red Ants-Fans…

  • unterstützen die eigenen Teams optisch und akustisch bei Heim- und Auswärtsspielen. Wir freuen uns wenn unsere Teams mit spielerischem Können, gesundem Kampfgeist und Fairness versuchen, das Spiel zu gewinnen.
  • stellen uns hinter jeden Spieler und Trainer, welche die Grenze zwischen Kampfgeist und Brutalität kennen und einhalten. Wir distanzieren uns von jenen Spielern und Trainern, welche in voller Absicht die Grenzen der Fairness überschreiten und Verletzungen des Gegners in Kauf nehmen.
  • respektieren die gegnerischen Teams und deren Fans, denn ohne diese gibt es keine Unihockeyspiele. Wir betrachten gegnerische Teams und deren Fans nicht als unsere Feinde.
  • wissen, dass ein Unihockeyspiel ohne SchiedsrichterInnen nicht stattfinden kann. Wir wollen ihnen die Aufgabe nicht zusätzlich erschweren.
  • wissen, dass Siege und Niederlagen zum Sport gehören. Wir unterstützen das «Siegen um jeden Preis» nicht und empfinden Niederlagen nicht als «Katastrophen».
  • machen es den Organisatoren von Spielen nicht unnötig schwerer, indem wir absichtlich Infrastruktur und Hallenumgebung beschädigen oder verschmutzen.
  • pflegen die Kameradschaft.

SWISS OLYMPIC CHARTA

Red Ants Rychenberg Winterthur hat in den Vereinsstatuten die sieben Prinzipien der Ethik-Charta im Sport von swiss olympic als verbindlich erklärt: Gemeinsam für einen gesunden, respektvollen und fairen Sport!

 

Die sieben Prinzipien der Ethik-Charta im Sport

  1. Gleichbehandlung für alle!
    Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen.
  2. Sport und soziales Umfeld im Einklang!
    Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar.
  3. Förderung der Selbst- und Mitverantwortung!
    Sportlerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt.
  4. Respektvolle Förderung statt Überforderung!
    Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.
  5. Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung!
    Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt.
  6. Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe!
    Prävention erfolgt ohne falsche Tabus: Wachsam sein, sensibilisieren und konsequent eingreifen.
  7. Absage an Doping und Suchtmittel!
    Nachhaltig aufklären und im Falle des Konsums sofort einschreiten.
     

www.spiritofsport.ch


KINDER- UND JUGENDSCHUTZ

Red Ants engagiert sich aktiv im Bereich Kinder- und Jugendschutz. Übergriffe kann es leider überall in unserer Gesellschaft geben und Vereine haben dabei eine spezielle Verantwortung.

 

Prävention von sexueller Ausbeutung und Gewalt beinhaltet, die Augen offen zu halten, bei Verdacht Hilfe einzubeziehen, zu sensibilisieren und konsequent einzugreifen.

Red Ants arbeitet mit Fachstellen zusammen, welche sich für die Prävention sexueller Ausbeutung im Freizeitbereich einsetzen. Red Ants hat unter anderem folgende präventive Massnahmen beschlossen:

  • Unser Verein hat eine Vereinsverpflichtung unterzeichnet.
  • Alle Trainer und Trainerinnen unterzeichnen eine Selbstverpflichtung.
  • In den Teamknigges wird die Thematik aufgegriffen und mit den Spielerinnen besprochen.
  • Zwei Personen, welche speziell ausgebildet wurden, sind bei Red Ants Ansprechpersonen für diesbezügliche Fragen und Unsicherheiten. Beide sind Lehrerinnen von Beruf und unterstehen als Vertrauenspersonen der Schweigepflicht:
    Karin Hürlimann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 079 760 51 10
    Karin Wolfer, , 076 452 20 59

 

Sexuelle Ausbeutung bildet in allen Formen einen zentralen Angriff auf die Persönlichkeit der Betroffenen. Grenzverletzungen im sexuellen Bereich – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – schränken die Lebensqualität der Betroffenen oft nachhaltig und dauerhaft ein. Swiss Olympic und die Stadt Winterthur motivieren alle Vereine aus untenstehenden Gründen, das Tabuthema zu brechen.

  • Es kann in jedem Verein, in jeder Institution Abhängigkeiten und heikle Situationen geben.
  • Viele Verantwortliche sind verunsichert.
  • Freizeitorganisationen sind beliebt bei Menschen mit pädosexuellen/pädophilen Neigungen.
  • Kinder und Jugendliche haben oft ein hohes Vertrauen in ihre Leiterinnen und TrainerInnen. Das kann sie dazu bewegen, von erlittenen Handlungen zu sprechen. Es ist gut, wenn sie dann auf offene Ohren stossen.

 


SCHUTZBRILLEN AKTION

Der Schweizerische Unihockey-Verband und Red Ants Rychenberg Winterthur empfiehlt allen Mitgliedern, im Training und Wettkampf Schutzbrillen zu tragen.


Schutzbrillen Aktion
Jede Spielerin von Red Ants Rychenberg Winterthur und FunktionärInnen erhalten für eine Gebühr von CHF 10.– eine Schutzbrille im Wert von CHF 50.– bis 80.–. Mit dem Mitgliederausweis kann diese beim Optikergeschäft Eisen an der Obergasse 30 in Winterthur bezogen werden.


weitere Infos: von Red Ants:
Details zur Schutzbrillenaktion
«Praxistipp für Trainer» von J+S


RAUCHFREIER VEREIN

 Red Ants beteiligt sich jedes Jahr am Wettbewerb «Sport rauchfrei» im Rahmen von cool and clean von swiss olympic.

Als einer der ersten und einzigen Vereine, die in einem Teamsport in der NLA spielen, verpflichtet sich Red Ants Rychenberg Winterthur für folgende Punkte:

  • Der Verein sorgt für tabakfreie Trainings- und Wettkampfgelände
  • In der Halle und auf dem gesamten Sportgelände darum herum verpflichten sich die Spielerinnen nicht zu rauchen.
  • In Vereinsbekleidung wird nicht geraucht.
  • TrainerInnen und Funktionäre nehmen ihre Vorbildfunktion wahr.
  • Der Sportverein verzichtet auf ein Tabaksponsoring.
  • Die vom Verein unterzeichnete Charta wird veröffentlicht.


Weitere Informationen finden sie auf der Homepage http://www.rauchenschadet.ch


INFO SPORTLERDROGE SNUS

Bestandteil der vereinsinternen Regelungen von Red Ants ist auch der Verzicht auf «Snus» auf den Sportanlagen und in Vereinsbekleidung.

 

Was hat es mit dem mysteriösen Stoff aus dem hohen Norden auf sich?

Snus oder Snaff ist fein gemahlener Tabak, der als Kautabak unter die Lippe geschoben wird, oft mit Beimischung von Amoniak, damit der Snus feucht bleibt. Zur Beschleunigung der Nikotinaufnahme sind Snus häufig Salzkristalle beigemischt, die häufig erwähnten «Glassplitter» (hardcore-Version) hingegen sind im normalen Snus nicht enthalten. Der Tabak kann lose oder in Portionssäcken gekauft werden und wird für den Gebrauch unter die Ober- oder Unterlippe geschoben, seltener direkt in die Mundhöhle. Dort angekommen gibt Snus innerhalb der Konsumdauer von meist rund 15 Minuten Nikotin direkt über die Schleimhaut ins Blut ab. Anschliessend entfernt man den Tabak wieder. Diese Nikotinbombe enthält die Tabakkonzentration von mehreren Zigaretten! Daher überrascht es auch nicht, dass nach mehrmaligem Konsum (analog zum Rauchen) eine körperliche Abhängigkeit entsteht.

 

Fairerweise muss man sagen, dass das rauchfreie Snusen insgesamt weniger schädlich ist als Rauchen (es findet keine Inhalation statt und man wird nicht gezwungen passiv mitzurauchen). Dennoch führt es zu Schädigungen des Zahnfleisches, der Halsschleimhaut und des Kehlkopfes. Es können sich bösartige Tumore in der Mundhöhle oder auf den Lippen bilden, die Zähne verfärben sich und es kann zu Magenproblemen kommen.

Die Wirkung ist individuell verschieden, die einen aktiviert der Snus, die anderen beruhigt er. Nikotin steht nicht auf der Dopingliste.

 

Snuskonsum ist ein vorwiegendes Männerritual und in Schweden, wo der Snus auch beheimatet ist, wird dieser mehr konsumiert als Zigaretten. Jedoch auch ausserhalb Schwedens wird Snus immer beliebter,  v.a. in Sportlerkreisen und bei Jugendlichen. Laut EU-Recht ist der gewerbliche Vertrieb von rauchfreiem Tabak verboten (Schweden hat eine Ausnahmeregelung, beim Beschluss dieses Verbotes 1992 war Schweden noch kein EU-Mitglied).

 

Der Handel mit Snus (Import und Verkauf) ist in der Schweiz ebenfalls verboten. Erlaubt ist jedoch die Einfuhr von geringen Mengen für den Eigenkonsum.

 


INFO SPORT UND ALKOHOL

Red Ants setzt sich gegen einen übermässigen Alkoholkonsum ein. Zu der (gern) gesehenen Alltagsdroge Alkohol gibt es einiges Wissensertes.

Was ist eigentlich Alkohol?
Alkohol ist eine farblose, brennend schmeckende, leicht entzündliche Flüssigkeit. Alkohol wird gewöhnlich durch die Gärung von Zuckerarten (zBsp. aus Früchten, Getreide, Kartoffel…) gewonnen, die durch Hefe in Alkohol und Kohlendioxid gespalten werden.

Alkohol enthält viele Kalorien
Alkohol enthält nach Fett die meisten Kalorien. Ein Liter Bier enthält ca. 470 kcal und eine Flasche Sekt (0,75 Liter) ca. 600 kcal. Zum Vergleich: Eine Tafel Schokolade liefert ca. 530 kcal. Ausserdem verlangsamt Alkohol den Fettstoffwechsel des Körpers. Da Alkohol für den Körper ein Gift ist, wird der Alkohol mit Priorität abgebaut. Während dieser Zeit wird weniger Fett vom Körper verbraucht und mehr Fett im Fettgewebe eingelagert.

Aufnahme von Alkohol
Etwa 2% von dem konsumierten Alkohol wird direkt beim Trinken von der Mundschleimhaut aufgenommen. Weitere 20% von dem Getrunkenen gelangen über die Magenschleimhaut in das Blut. Der restliche Alkohol wird erst im Dünndarm vom Körper aufgenommen. Aus diesem Grund dauert es in der Regel eine Weile, bis man die Wirkung des Alkohols spürt. Die Aufnahme des getrunkenen Alkohols ist spätestens 2 Stunden nach Trinkende abgeschlossen. Die Geschwindigkeit des aufgenommenen Alkohols hängt vom Füllstand des Magens, sowie von der Art der Nahrung ab (bei «leerem» Magen rasche Aufnahme, bei fetthaltiger Nahrung verzögerte Resorption).

Abbau von Alkohol im Körper
5% wird unverändert abgeatmet, das ist die bekannte «Fahne», 2% vom Getrunkenen wird unverändert mit dem Urin ausgeschieden und 1–2% des Alkohol wird über die Haut ausgeschwitzt. 90% des vom Körper aufgenommenen Alkohols wird in der Leber abgebaut. Dieser Abbau von Alkohol ist unabhängig von der Gesamtmenge. Bei einer mittleren Abbaugeschwindigkeit von 0,15‰ pro Stunde benötigt der Körper ungefähr 6 bis 7 Stunden um ca. 1.0 ‰ Alkohol im Blut abzubauen (zu beachten ist dabei auch, dass die Alkohol-Abbaurate zwischen 0.00 Uhr und 06.00 Uhr – bedingt durch den langsameren Stoffwechsel – auf etwa 0,09‰ je Stunde sinkt).

Auswirkungen

  • ab 0,2‰ Alkohol im Blut: Enthemmende Wirkung mit Steigerung der Redseligkeit.
  • ab 0,5‰ Alkohol im Blut: Deutliches Nachlassen der Reaktionsfähigkeit, insbesondere auf rote Signale, deutliche Erhöhung der Risikobereitschaft.
  • ab 0,8‰ Alkohol im Blut: Erste Gleichgewichtsstörungen,  das Gesichtsfeld ist eingeengt (Tunnelblick), deutliche Enthemmung.
  • ab 1,0‰ bis 1,5‰ Alkohol im Blut: Sprachstörungen, Risikobereitschaft und Aggressivität steigen.
  • ab 2,5‰ bis 3,5‰ Alkohol im Blut: Ausschaltung des Erinnerungsvermögens,  lebensbedrohliche Zustände; es besteht die Gefahr einer Lähmung des Atmungszentrums, die zu Koma oder Tod führen kann.
  • ab ca. 5‰ Alkohol im Blut: in den meisten Fällen Tod.

REGENERATION

Mindestens so wichtig wie das Sporttraining ist für SportlerInnen die Regeneration. Ein wichtiger Teil der Erholung ist erwiesenermassen ein guter tiefer Schlaf.

 

Folgende Faktoren können den Schlaf beeinträchtigen:

  • psychische Stressfaktoren (Schule, private Probleme)
  • unregelmässiger Schlafrhythmus
  • Einflüsse von Elektrosmog (elektrische Leitungen, Radiowecker, nicht ausgeschaltete Handys)
  • Wasseradern und Erdgitter (Strahlung aus dem Boden)
  • Umweltgifte (zum Beispiel Formaldehyddämpfe aus Farbanstrichen)

     

ERNÄHRUNG

Ganz entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Menschen ist auch die Ernährung. Trotz tausenden von Büchern zu diesem Thema bleibt die bewährte Ernährungspyramide die wohl sinnvollste Grundlage für eine gesunde Ernährung. Auf der Website www.sfsn.ch kann eine gut kommentierte Lebensmittelpyramide herunter geladen werden.

Essen unter Zeitdruck vor dem Training
Im Schul- und Berufsalltag ist es besonders wichtig, die Mahlzeiten gut über den Tag zu verteilen und öfters kleinere Portionen zu konsumieren. In den letzten 1-2 Stunden vor den Trainings und dem Wettkampf sollten generell gut verdaubare kohlenhydratreiche Speisen bevorzugt (geringer Fett- und Eiweissgehalt) werden.

Die Zwischenmahlzeiten sollten bewusst ausgesucht werden. Es eignen sich beispielsweise: Banane und Ruchbrot, Toast-Sandwich mit Erdnussbutter oder magerem Fleisch, Griessbrei, Biberli, Basler Leckerli, Energieriegel (keine Schokoriegel, Sportprodukte), Sportgetränke, Weissbrot mit wenig Nutella, Honigbrot (mit wenig Butter), kleine Portion Pasta (aufgewärmt oder auf dem Weg ins Training kalt als Salat).

Es ist auch wichtig, dass vor, während und nach der sportlichen Betätigung immer genug getrunken wird (ca. 0.5-0.8 Liter / Stunde).

Hier zwei Beispiele von selbst gemachten Sportlergetränken:

Getränk 1 Getränk 2
  • 1 Liter Wasser
  • 30g Sirup
  • 30-40g Maltodextrin
  • 1g Kochsalz
  •  1 Liter Tee
  • 30g Zucker
  • 30-40g Maltodextrin
  • 1g Kochsalz (ev. Zitronensaft)

 



 



 


 

 

 

 

 

 

         

         

 

 

 

 

 

 

 

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