Red Ants Rychenberg

Damen-Unihockey

 

aus Winterthur

 

 

Abgang erhobenen Hauptes

09.04.2018 20:45:02

Die Red Ants zwangen Favorit Piranha mit einem Sieg in Chur in ein viertes Spiel und standen im Heimspiel lange gar nahe an der „Belle“. Zwei Fehler und zwei Empty-Netter später waren die Partie und Saison zu Ende.

 

Als Nicole Capatt in der 23. Minute des vierten Spiels der Halbfinalserie Piranha in Führung brachte, war dies der ersten Treffer der Bündnerinnen aus dem Spiel heraus nach über 120 Minuten. Dies als statistischer Beweis dafür, wie sehr die Red Ants das offensiv stärkste Team der Liga mit viel Kampf und Blockarbeit zu stoppen vermochten. Und als im Mitteldrittel Géraldine Rossier zweimal traf – das 2:1 in der 37. Minute fiel nach einem lehrbuchmässigen Konter – schien gar die Tür zu einem Entscheidungsspiel in Chur aufzugehen. „Wir hatten Piranha genau dort, wo wir es haben wollten“, sagt Alexandra Frick nach der Partie, „wir sahen Verzweiflung und rauchende Köpfe.“ Zu Beginn des Schlussdrittels bot sich den Red Ants im Powerplay die Chance, die Führung gar auszubauen – verpasst. Dann brauchte es genau einen Fehlpass Ellenor Bengtssons und anschliessend drei Minuten, in denen die Ordnung etwas verloren ging – und schon hatte Piranhas Paradeformation die Wende zum 2:3 geschafft. Noch einmal eröffnete sich den Winterthurerinnen eine Übezahlmöglichkeit, doch auch diese brachte nichts Zählbares ein. So kam es, wie es kommen musste – Time-Out drei Minuten vor Schluss, eine sechste Feldspielerin anstelle der starken Torhüterin Nicole Heer aufs Feld. Mit zwei Treffern ins leere Tor machte Piranha den Sack zum 2:5 zu, die Saison der Red Ants war zu Ende. Plötzlich ging alles schnell und brutal. „Wir machten so vieles richtig und trotzdem reichte es nicht ganz“, musste Frick eingestehen. „Mal lief es einer Linie gut, mal der anderen – schade, dass wir nicht als ganzes Team konstant auf dem höchsten Level agieren konnten.“ In der Tat – am Vorabend hatte in Chur Alexandra Frick mit zwei Toren für den 2:1 Auswärtssieg gesorgt, am Sonntag kassierte ihre Linie drei Gegentreffer und blieb torlos.

 

Zwei Treffer reichen selten

Dass die Red Ants überhaupt ein viertes Spiel erzwangen und in Chur nur einen Penaltytreffer zuliessen, war schon überraschend. „Wir haben den Steigerungslauf der Red Ants im Verlauf der Saison mitbekommen – wie gut sie gegen uns defensiv standen, hat uns aber überrascht“, musste Piranhas Routinier Priska von Rickenbach eingestehen. Tatsächlich machten die Red Ants vor dem eigenen Tor fast alles richtig, die Bündnerinnen fanden trotz viel Ballbesitz kaum Lücken vor. Im Abschluss hingegen produzierten die Red Ants letztlich zu wenig, um den grossen Favoriten zu bodigen – zwei Treffer reichen in der Regel eben nicht zum Sieg. „Aus den beiden Powerplaymöglichkeiten im Schlussdrittel müssten wir mehr machen – und bei 6 gegen 5 Feldspielerinnen könnten wir auch einmal ein Tor erzielen, statt zwei zu kassieren“, stellte Frick fest. Dennoch können die Red Ants erhobenen Hauptes in die Sommerferien. Die Formkurve stimmte, die Leistungen in der Halbfinalserie gegen den ersten Titelanwärter waren stark. Ein fünftes Duell in Chur am nächsten Wochenende wäre sehr interessant geworden. So haben die Bündnerinnen nun zwei Wochen Zeit, um sich auf den Superfinal gegen Dietlikon vorzubereiten, das in der anderen Serie gegen die Wizards glatt 3:0 durchmarschierte.

 

 

 

Sonntag

 

Red Ants Rychenberg – Piranha Chur 2:5 (0:0, 2:1, 0:4)

Oberseen, Winterthur. 237 Zuschauer. SR Crivelli/Rampoldi.

Tore: 23. Capatt (Eskelinen) 0:1. 27. Rossier (Scheidegger) 1:1. 37. Rossier (Cattaneo) 2:1. 46. Ulber (Rüttimann) 2:2. 49. Zwinggi (Ulber) 2:3. 58. Zwinggi (Handl; Red Ants ohne Torhüterin) 2:4. 60. Rüttimann (Red Ants ohne Torhüterin) 2:5.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Red Ants. 2mal 2 Minuten gegen Piranha.

Heer; Koller, Mäkelä; Bengtsson, Bühler; Krähenbühl, Dos Santos; Scheidegger, Rossier, Cattaneo; Dahlin, Frick, Chalverat; Dierks, Riner, Mattle.

Piranha: Heini; Marti, Handl; Eskelinen, Rensch; Gredig, Breu; Zwinggi, Rüttimann, Ulber; Spichiger, von Rickenbach, Capatt; Buchli, Kühne, Dellagiovanna.

Bemerkungen: 57.23 Time-Out Red Ants.

 

 

Samstag

 

Piranha Chur – Red Ants Rychenberg 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Gewerbliche Berufsschule, Chur. 482 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.
Tore: 5. Eskelinen (Penalty) 1:0. 20. Frick (Dahlin) 1:1. 48. Frick (Chalverat) 1:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Piranha. keine Strafen gegen Red Ants.

Piranha: Heini; Marti, Handl; Eskelinen, Rensch; Gredig, Breu; Dellagiovanna, Rüttimann, Ulber; Spichiger, von Rickenbach, Zwinggi; Buchli, Kühne, Capatt.

Heer; Koller, Mäkelä; Bengtsson, Bühler; Krähenbühl, Dos Santos; Scheidegger, Rossier, Cattaneo; Dahlin, Frick, Chalverat; Dierks, Riner, Mattle.

Bemerkungen: 24. Lattenschuss Marti. 58.45 Time-Out Piranha.

Abgang erhobenen Hauptes

 

Die Red Ants zwangen Favorit Piranha mit einem Sieg in Chur in ein viertes Spiel und standen im Heimspiel lange gar nahe an der „Belle“. Zwei Fehler und zwei Empty-Netter später waren die Partie und Saison zu Ende.

 

Als Nicole Capatt in der 23. Minute des vierten Spiels der Halbfinalserie Piranha in Führung brachte, war dies der ersten Treffer der Bündnerinnen aus dem Spiel heraus nach über 120 Minuten. Dies als statistischer Beweis dafür, wie sehr die Red Ants das offensiv stärkste Team der Liga mit viel Kampf und Blockarbeit zu stoppen vermochten. Und als im Mitteldrittel Géraldine Rossier zweimal traf – das 2:1 in der 37. Minute fiel nach einem lehrbuchmässigen Konter – schien gar die Tür zu einem Entscheidungsspiel in Chur aufzugehen. „Wir hatten Piranha genau dort, wo wir es haben wollten“, sagt Alexandra Frick nach der Partie, „wir sahen Verzweiflung und rauchende Köpfe.“ Zu Beginn des Schlussdrittels bot sich den Red Ants im Powerplay die Chance, die Führung gar auszubauen – verpasst. Dann brauchte es genau einen Fehlpass Ellenor Bengtssons und anschliessend drei Minuten, in denen die Ordnung etwas verloren ging – und schon hatte Piranhas Paradeformation die Wende zum 2:3 geschafft. Noch einmal eröffnete sich den Winterthurerinnen eine Übezahlmöglichkeit, doch auch diese brachte nichts Zählbares ein. So kam es, wie es kommen musste – Time-Out drei Minuten vor Schluss, eine sechste Feldspielerin anstelle der starken Torhüterin Nicole Heer aufs Feld. Mit zwei Treffern ins leere Tor machte Piranha den Sack zum 2:5 zu, die Saison der Red Ants war zu Ende. Plötzlich ging alles schnell und brutal. „Wir machten so vieles richtig und trotzdem reichte es nicht ganz“, musste Frick eingestehen. „Mal lief es einer Linie gut, mal der anderen – schade, dass wir nicht als ganzes Team konstant auf dem höchsten Level agieren konnten.“ In der Tat – am Vorabend hatte in Chur Alexandra Frick mit zwei Toren für den 2:1 Auswärtssieg gesorgt, am Sonntag kassierte ihre Linie drei Gegentreffer und blieb torlos.

 

Zwei Treffer reichen selten

Dass die Red Ants überhaupt ein viertes Spiel erzwangen und in Chur nur einen Penaltytreffer zuliessen, war schon überraschend. „Wir haben den Steigerungslauf der Red Ants im Verlauf der Saison mitbekommen – wie gut sie gegen uns defensiv standen, hat uns aber überrascht“, musste Piranhas Routinier Priska von Rickenbach eingestehen. Tatsächlich machten die Red Ants vor dem eigenen Tor fast alles richtig, die Bündnerinnen fanden trotz viel Ballbesitz kaum Lücken vor. Im Abschluss hingegen produzierten die Red Ants letztlich zu wenig, um den grossen Favoriten zu bodigen – zwei Treffer reichen in der Regel eben nicht zum Sieg. „Aus den beiden Powerplaymöglichkeiten im Schlussdrittel müssten wir mehr machen – und bei 6 gegen 5 Feldspielerinnen könnten wir auch einmal ein Tor erzielen, statt zwei zu kassieren“, stellte Frick fest. Dennoch können die Red Ants erhobenen Hauptes in die Sommerferien. Die Formkurve stimmte, die Leistungen in der Halbfinalserie gegen den ersten Titelanwärter waren stark. Ein fünftes Duell in Chur am nächsten Wochenende wäre sehr interessant geworden. So haben die Bündnerinnen nun zwei Wochen Zeit, um sich auf den Superfinal gegen Dietlikon vorzubereiten, das in der anderen Serie gegen die Wizards glatt 3:0 durchmarschierte.

 

 

 

Sonntag

 

Red Ants Rychenberg – Piranha Chur 2:5 (0:0, 2:1, 0:4)

Oberseen, Winterthur. 237 Zuschauer. SR Crivelli/Rampoldi.

Tore: 23. Capatt (Eskelinen) 0:1. 27. Rossier (Scheidegger) 1:1. 37. Rossier (Cattaneo) 2:1. 46. Ulber (Rüttimann) 2:2. 49. Zwinggi (Ulber) 2:3. 58. Zwinggi (Handl; Red Ants ohne Torhüterin) 2:4. 60. Rüttimann (Red Ants ohne Torhüterin) 2:5.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Red Ants. 2mal 2 Minuten gegen Piranha.

Heer; Koller, Mäkelä; Bengtsson, Bühler; Krähenbühl, Dos Santos; Scheidegger, Rossier, Cattaneo; Dahlin, Frick, Chalverat; Dierks, Riner, Mattle.

Piranha: Heini; Marti, Handl; Eskelinen, Rensch; Gredig, Breu; Zwinggi, Rüttimann, Ulber; Spichiger, von Rickenbach, Capatt; Buchli, Kühne, Dellagiovanna.

Bemerkungen: 57.23 Time-Out Red Ants.

 

 

Samstag

 

Piranha Chur – Red Ants Rychenberg 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Gewerbliche Berufsschule, Chur. 482 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.
Tore: 5. Eskelinen (Penalty) 1:0. 20. Frick (Dahlin) 1:1. 48. Frick (Chalverat) 1:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Piranha. keine Strafen gegen Red Ants.

Piranha: Heini; Marti, Handl; Eskelinen, Rensch; Gredig, Breu; Dellagiovanna, Rüttimann, Ulber; Spichiger, von Rickenbach, Zwinggi; Buchli, Kühne, Capatt.

Heer; Koller, Mäkelä; Bengtsson, Bühler; Krähenbühl, Dos Santos; Scheidegger, Rossier, Cattaneo; Dahlin, Frick, Chalverat; Dierks, Riner, Mattle.

Bemerkungen: 24. Lattenschuss Marti. 58.45 Time-Out Piranha.v




             

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

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